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Berggebiete sollen im Bundesrat vertreten sein

Die Bündner Christdemokraten haben klare Vorstellungen, worauf es bei einer Nachfolge für Doris Leuthard ankommt.

Südostschweiz
Freitag, 12. Oktober 2018, 15:52 Uhr Erwartung der CVP Graubünden
SCHWEIZ EIN JAHR BIS ZU DE WAHLEN 2019 N
Die Partei fordert, dass die Bergkantone bei der Auswahl an Kandidaturen berücksichtigt werden.
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Was die Nachfolge von Doris Leuthard betrifft, stellt die CVP Graubünden klare Anforderungen. Laut Medienmitteilung soll der Nachfolger oder die Nachfolgerin die Schweiz der Bergkantone vertreten.

Die Partei freue sich, dass sie mit Regierungspräsident Mario Cavigelli, Ständerat Stefan Engler und Nationalrat Martin Candinas über drei Persönlichkeiten verfüge, die Bundesratsformat haben. Leider haben sich alle drei Persönlichkeiten für eine Nachfolge von Leuthard aus dem Rennen genommen. Dies sei sehr schade. Denn das Berggebiet stehe in den letzten Jahren besonders unter Druck, heisst es weiter.

Gemäss Mitteilung haben die Auswirkungen der tiefen Strompreise, der lange Zeit schwache Euro oder die zentralistische Raumplanung im Schweizer Berggebiet tiefe Spuren hinterlassen. Die CVP Graubünden erwarte deshalb von der Bundeshausfraktion, dass sie bei der Auswahl der Kandidaturen unter anderem das Berggebiet berücksichtigt.

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