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Martin Schmid verzichtet auf Bundesratskandidatur

Er wurde als Bundesratskandidat gehandelt. Jetzt ist klar, dass der Bündner FDP-Ständerat Martin Schmid auf eine Kandidatur verzichtet und damit nicht Nachfolger von Johann Schneider-Ammann wird.

Südostschweiz
Freitag, 12. Oktober 2018, 10:15 Uhr Entscheidung gefallen
FDP-Ständerat Martin Schmid sagt Nein.
BILDMONTAGE SUEDOTSCHWEIZ.CH

«Ich habe mich entschieden, zum jetzigen Zeitpunkt nicht für eine Bundesratskandidatur zur Verfügung zu stehen, obwohl mich das Amt sehr reizen würde», teilte Martin Schmid am Freitagmorgen den Medien mit. Er habe sich in den letzten Tagen sehr ernsthaft mit einer Kandidatur auseinandergesetzt.

Keller-Sutter bekommt den Vortritt

«Als ehemaliger Regierungsrat mit der Erfahrung als Ständerat in der zweiten Legislatur sowie mit der beruflichen Erfahrung in verschiedenen Politikbereichen und in der Privatwirtschaft sowie aufgrund meines Alters würde ich nach meiner Einschätzung viele Voraussetzungen für das hohe Amt erfüllen und die notwendige Führungserfahrung mitbringen.» Der Grund für seine Absage liege im «weit verbreiteten Wunsch, dass jetzt eine freisinnige Frau im Bundesrat nachfolgen soll».

Mit der Kandidatur von Karin Keller-Sutter stehe eine ausgewiesene und fähige Kandidatin zur Verfügung, so der 49-Jährige weiter. Zudem hätten ihm familiäre Gründe diesen Entscheid erleichtert.

Weiterhin in der Bundespolitik

Der Bundespolitik will Schmid den Rücken aber nicht kehren. Er werde mit grossem Engagement weiterhin im Ständerat tätig sein. Und wolle auch für eine nächste Legislatur kandidieren. (koa)

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